Spendenbasis

Ich werde oft gefragt, warum ich einen Kurs auf Spendenbasis anbiete.

Nicht jeder Kurs, den ich anbiete, ist auf Spendenbasis. Obwohl mich das Konzept als Prinzip überzeugt.

Ich kenne meine eigene Wertschätzung zu einem Kurs wie diesen gut. Allerdings fühle ich mich nicht berechtigt, meine Wertschätzung jemand anderem aufzuerlegen, schon gar nicht, wenn ich seine finanziellen Möglichkeiten nicht kenne.
Daher empfinde ich den Prozess wichtig, sich mit der Wertschätzung des Erlernens von Techniken und dem Bewusstsein von körperlicher und geistiger Gesundheit auseinanderzusetzen. So dass von da ausgehend jeder selbst entscheiden kann, was er geben kann und auch möchte.
Wichtig ist dabei auch oft die einfache und offene Kommunikation darüber. Daher sprechen Sie mich gern an, wenn Sie denken, dass ich Ihnen bei Unsicherheiten zu diesem Thema helfen kann oder Sie meine eigenen Gedanken und Erfahrungen zur Wertschätzung dazu hören wollen.

Ich finde den Kapitalismus für die Entwicklung unseres Marktes (ganz allgemein) in vielerlei Hinsicht unpassend und suche noch nach einem für mich passenden Umgang damit – auch in diesem Bereich. Austausch und Bewusstsein, Freiwilligkeit und Wertschätzung gegenüber dem Angebot sind da für mich die ersten Ansätze.
Daher bemühe ich mich, Räumlichkeiten zu finden, die nicht dem Trend entsprechen, besonders oder exklusiv sind und in denen ich keine hohen Mieten zahlen muss. Oder die Kurse am Besten draußen in der Natur anzubieten. Das hält die Kosten gering und die Freiheit aufrecht, Spendenbasis als Prinzip überhaupt anbieten zu können.

Natürlich hält das auch Menschen davon ab, sich überhaupt weiter für so einen Kurs zu interessieren… nach dem Motto: was nichts kostet, kann auch nichts wert sein.
Mit der Einstellung ist meiner Meinung nach in dem Thema allerdings nicht viel gewonnen.
Über Qualität sollte man ohne eigene Erfahrung und Vergleichswerte nicht urteilen. Erst so kann Wertschätzung entstehen. Daher ist eine Probestunde und vielleicht auch ein Gespräch vorab wichtig. Was wird gesucht, gebraucht und erwartet? Was kann ich bieten und leisten?

Und zu guter letzt stelle ich jedem Teilnehmer frei, in Absprache mit mir in einen Austauschhandel zu gehen. Die eine Hand wäscht die andere.